Liebe Bloggerinnen und Blogger
Wie wollen wir fuel 12 bewerten? Folgende drei Teile müssen wir bewerten:
mündliche Prüfung
Vortrag
Blogbeitrag
Wie viel tragen die drei Teile zur Note bei? Wie machen wir die Bewertungskriterien transparent? Wie stellen wir sicher, dass wir bei der mündlichen Prüfung ein vergleichbares Vorgehen haben?
Poste doch Deine Meinung im Blog!
Herzliche Grüsse
Olivier
Für die neu Dazugekommenen kann ich mal kurz erläutern, wie es letztes Jahr war:
AntwortenLöschenGruppenpräsentation 30%, davon je die Hälfte Einzel- und Gruppennote
Einzelarbeit 70%, davon Prozess 30%, Inhalt 40%.
Nun ist es ja so, dass die Gruppennote wegfällt (Vortrag), weil wir die Einzelvorträge schlecht in eine homogene Gruppe einbinden können.
Damit könnte eine Bewertung oberflächlich gesehen wie folgt aufgesplittet werden:
Präsentation 30% (Bewertung Vortrag)
Prozess 30% (Bewertung Konzept und Blogbeitrag)
Inhalt 40% (mündliche Prüfung + allenfalls was in Einzelgesprächen erläutert wurde).
Für die Kriterien können wir, wie 2011, ein paar Stichworte auf das Bewertungsformular eintragen, die uns allen relevant scheinen. Diese können, nachdem wir uns darüber geeinigt haben, den SchülerInnen per Mail oder auf dem Blog zugestellt und an der Plenumsveranstaltung vom 12.12. erläutert werden.
Das "vergleichbare" Vorgehen ist erfahrungsgemäss schwierig. Wie bei den Vorträgen auch in der mündlichen Prüfung jeweils 2 Lehrpersonen dabei zu haben übersteigt wohl die Kapazitäten. Meine Meinung dazu ist, dass ja auch im regulären Unterricht von den verschiedenen Lehrpersonen auf verschiedene Art geprüft und bewertet wird, womit das Argument von Ungleichheit etwas entschärft werden kann.
Liebe Grüsse
Claude
Lieber Claude
LöschenDanke für Deine Erläuterungen. Hierzu habe ich nur zwei Fragen:
Wenn wir das Konzept bewerten wollen, müssten wir dies nicht noch am Mittwoch den SuS kommunizieren, da das Konzept ja kurz nach den Herbstferien abzugeben ist?
Gemeinsam Prüfen
Ich bin mit Dir einig, aber man könnte ja den Ablauf der Prüfung so halten, dass wir 1-2 Fragen zu den Vorlesungen / Film / Theater einbauen. Die Fragen sind natürlich von der einzelnen Lehrperson formuliert.
Ansonsten laufen wir Gefahr, dass Schüler X sagt, dass bei ihm nichts gefragt wurde über die Vorträge und bei Schülerin Y doch viele Fragen.
Herzlichst,
Olivier
Liebe Fueller
AntwortenLöschenich würde die Präsentation am stärksten gewichten, da sie ganz verschiedene Aspekte beinhaltet (die ganze Einzelarbeit, Inhalt auswählen und klar machen für andere, Sprache, Auftreten); z.B. 45%. Mündliche Prüfung etwas weniger gewichten; es ist für die Schüler/innen vermutlich schwierig, sich darauf vorzubereiten, sich vorstellen zu können, wie/was "gefragt" wird. Ausserdem ist ja inhaltlich bei der mündlichen Prüfung einiges gleich wie bei der Präsenation. Z.B. 35%. Den Prozess noch weniger gewichten, weil wir mit dem Blog wenig bis keine Erfahrung haben und noch nicht voraussehen können, welche Schwierigkeiten der Blog und seine Bewertung geben könnten. Z.B. 20%
Ich verstehe nicht ganz, wie man Inhalt und Präsentation getrennt bewerten will, wieso Inhalt zur mündlichen Prüfung und nicht (auch) zur Präsentation gehört (siehe Claudes Erläuterungen zum letzten Jahr)
Liebe Grüsse
Franziska
Liebe Fuel-Blogger
AntwortenLöscheneine Präzisierung zur mündlichen Prüfung: Wir waren uns 2011 einig, dass wir die SchülerInnen in der Prüfung in erster Linie selber reden lassen. Während der ersten 5-10 Minuten sollen sie über ihre Resultate und Erkenntnisse frei erzählen. Damit erhalten wir ein Bild darüber, wie vertieft zum Thema gearbeitet wurde - je nachdem, wie "gut" erzählt wird haken wir früher oder später mit Nach-/Rückfragen ein.
Nach etwa 5-10' haben wir jeweils auf die Verknüpfung zu den Inputs überleiten lassen, mit Fragen z.B. zu Vergleichen der Einzelthemen-Situation mit der Situation der Input-Themen.
Bsp.: Eine Kandidatin untersucht das Leben der Expat-Kinder in Zürich. Bestimmt sollte sie mir sagen können, in welche Zuwanderungsgruppe der von Herrn Spescha kategorisierten Gruppen ihre Familien fallen.
Liebe Grüsse,
Claude
Liebe Fuel-Kollegin und Kollegen
AntwortenLöschenNach all diesen Prozenten :-)) finde ich den Vorschlag von Franziska vernünftig und realisierbar...d.h. Präsentation am stärksten gewichten (45%), Mündliche Prüfung ein bisschen weniger (35%) und zuletzt den Prozess (20&)...dieser Vorschalg gefällt mir, da beim Prozess (Konzept und Blog) sehr unterschiedlich gearbeitet wird, und vor allem weil der Blog noch nicht so übersichtlich und klar für uns ist. Die Präsentation hingegen zeigt klar auf (finde ich), wie die SchülerInnen gearbeitet haben, was für Resultate sie erzielt haben, und wie gut sie sie anderen präsentieren können (deshalb Präsentationskriterien/Richtlinien klar kommunizieren!!!). Bei der mündlichen Prüfung kann man ausserdem sehen, wie sie Verknüpfungen zu Vorlesungen und Plenumsveranstaltungen (Film/ Diskussionen) erstellen können.
Liebe Grüsse
Angela
Liebe Leute
AntwortenLöschenScheinbar gibt es da mehr als einen Blog... Darum hier nochmals:
Ich würde die Prüfung höher gewichten als Franziska und Angela - weil man da weniger einstudieren kann. Den Blog würde ich zusammen mit dem Konzept und dem organisatorischen (Un-)Wohlverhalten in die Verfahrensnote mit einbeziehen.
Könnte heissen: Prüfung 40%, Präsentation 40% und Verfahrensnote 20%
Herzlich
Jürg
Nachtrag:
AntwortenLöschenWas die Prüfung betrifft, so sollte sie sich klar von der Präsentation unterscheiden. D.h. reden lassen ist gut - aber nur ausgehend von unseren gezielten Fragen. Und die Verknüpfung mit den anderen Bereichen (insbesondere Einstiegspräsentationen und evt. Blog) muss ein wesentliches Gewicht haben.
Immer noch herzlich
Jürg
Liebe Kolleginnen und Kollegen
AntwortenLöschenFür mich ist derzeit der Inhalt und damit die Beurteilung der mündlichen Prüfung am klarsten - sie beruht auf den im Konzept dargelegten Zielen der Einzelarbeit, ergänzt durch erfragte Verknüpfungen. Dafür wird viel Zeit investiert, dies soll notenmässig honoriert werden: Meiner Ansicht nach auf jeden Fall mindestens mit den von Jürg vorgeschlagenen 40 %. Über den Inhalt der Präsentation bin ich mir weniger im Klaren (Bezug zum Gruppenthema wichtig? Oder gleicher Inhalt wie in mündl. Prüfung, bloss medial aufgepeppt? Und daneben beurteilen wir die Auftrittskompetenz, oder?), aber 30-40 % könnten über den Daumen gepeilt angemessen sein - ist mir aber noch weniger klar. Und eine Prozessbeuteilung finde ich halt als Übung für die Maturarbeit sinnvoll, orientiert an den Meilensteinen/Zeitplan des Konzeptes, am Umgang mit unseren Empfehlungen und daran, ob sie Hilfe wirklich holen, wenn sie nötig ist. Ist 10% genug? Und 10% für den Blog ist sicher auch nicht zuviel, wenn wir wollen ja gehaltvolle Beiträge, bei denen sich die Schüler/innen Mühe geben - auch wenn mir da die Bewertungskriterien auch noch eher schleierhaft sind. Deshalb tedniere ich zu 40 % mündliche Prüfung, 35% Präsentation und 25% für den Prozess (so viel zählt er ja mindestens bei der Maturarbeit!)
Liebe Grüsse
Markus (und entschuldigt bitte meine Verspätung...)